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Beobachte einmal genau, wann der Kaffee danebenfällt: schon beim Auswurf, erst beim Verteilen oder beim Abnehmen des Rings? Dieser Zeitpunkt hilft dir mehr als die pauschale Aufforderung, vorsichtiger zu arbeiten.
Der Auswurf trifft nicht die Mitte
Stelle den Siebträger so unter die Mühle, dass das Kaffeemehl möglichst mittig hineinfällt. Prüfe dabei auch die Gabelhöhe und den Abstand zum Auswurf. Ein schief aufgesetzter Ring kann den Weg zusätzlich verändern.
Wenn die Kombination aus Gabel und hohem Ring nicht passt, suche eine dafür vorgesehene Auflage oder andere Ringbauform. Biege keine sicherheitsrelevanten Teile auf Verdacht zurecht.

Der Ring sitzt nicht sauber
Entferne Kaffeereste von den Auflageflächen. Setze den Ring gerade auf und prüfe, ob er kippt oder an einer Seite einen deutlichen Spalt lässt. Mehr Vorsicht beim Mahlen ersetzt keine passende Größe.
Magnetische Ringe halten nicht an jeder Kombination gleich gut. Die Auswahl erklärt Dosierring am Siebträger; beim Messen hilft die Passform-Anleitung.

Die Portion passt nicht ins Sieb
Ein Ring bietet Platz für loses Kaffeemehl, vergrößert aber nicht die vorgesehene Dosis des Siebs. Wiege nach und orientiere dich am geeigneten Bereich. Ein immer höherer Ring löst keine Überfüllung.
Wenn du früher viel Kaffee verloren hast, kann mit Ring nun mehr von derselben Mahlportion im Sieb ankommen. Kontrolliere deshalb die tatsächlich verwendete Menge nach dem Wechsel.


Beim Verteilen und Abnehmen rieselt es
Verteile mit ruhigen Bewegungen und bleibe innerhalb des Rings. Hebe ihn anschließend an zwei gegenüberliegenden Stellen möglichst gerade ab. Ein ruckartiges Losziehen kann Mehl mitnehmen und anschließend außen verstreuen.
Wenn sich regelmäßig eine Rinne am Rand bildet, prüfe die innen liegende Auflagekante des Rings. Gleiche Unebenheiten aus, solange der Kaffee noch locker ist, und tampe erst danach.

Statische Anhaftung erkennen
Feines Kaffeemehl kann am Auswurf und Ring haften. Entferne Rückstände nach Geräteanleitung und reinige ölhaltige Beläge mit den dafür geeigneten Methoden. Vor der Verwendung müssen die Teile trocken sein.
Gib nicht pauschal Wasser in den Bohnenbehälter oder die Mühle. Wenn du eine Methode zur leichten Befeuchtung einzelner Bohnen erwägst, prüfe ausdrücklich die Freigabe des Mühlenherstellers.

Eine Änderung nach der anderen testen
Beginne mit der Ausrichtung. Prüfe danach Ring und Dosis. Beobachte, ob das Mehl schon beim Mahlen oder erst später verloren geht. So kannst du die Wirkung jeder Korrektur nachvollziehen.
Eine kleine abwischbare Matte erleichtert das Aufräumen, ersetzt aber nicht die Ursachenprüfung. Für den nächsten Arbeitsschritt stehen die Anleitungen zu WDT und Tampen bereit.






