Inhaltsverzeichnis anzeigen
Ein Knopfdruck vereinfacht die Zubereitung. Die Pflege danach bleibt trotzdem nötig. Gerade bei einer gemeinsam genutzten Maschine sollte klar sein, was nach einem Milchgetränk und was am Tagesende erledigt wird.
Ein Getränk als gemeinsamen Ausgangspunkt speichern
Bereitet einen Cappuccino mit dem vorhandenen Programm zu und probiert ihn. Wenn hauptsächlich Milch zu schmecken ist, verringert zunächst deren Menge oder erhöht die Kaffeeintensität in einem passenden Rahmen.
Verändert jeweils nur einen Punkt. Eine gespeicherte Grundeinstellung verhindert, dass jede Tasse nach den letzten Bedienern anders ausfällt. Persönliche Programme können daneben bestehen bleiben.

Die Bohne zusammen mit der Milch bewerten
Probiert die Kaffeesorte sowohl schwarz als auch im gewohnten Milchgetränk. Eine Röstung, die schwarz angenehm ist, kann bei großem Milchanteil sehr zurückhaltend wirken.
Verwendet beim Vergleich dieselbe Milch und dieselben Mengen. Für die gemeinsame Sortenwahl hilft Kaffee fürs Büro auswählen.

Milch kühl und eindeutig lagern
Haltet euch an die Lagerhinweise der Milch beziehungsweise des Pflanzendrinks. Schreibt bei Bedarf das Öffnungsdatum auf die Packung und stellt nur die gerade benötigte Menge bereit.
Ein Milchbehälter neben der Maschine ist nicht automatisch gekühlt. Prüft, welche Kühllösung das System vorsieht. Kennzeichnet Produkte bei unterschiedlichen Allergenen und Ernährungswünschen deutlich.

Spülen und Reinigen auseinanderhalten
Ein automatisches Spülprogramm entfernt nicht bei jedem Gerät alle Milchreste. Beachtet, welche Teile zusätzlich abgenommen und mit welchem Mittel gereinigt werden müssen.
Legt fest, wer den vollständigen Tagesabschluss übernimmt. Ein sauberes Milchsystem am Morgen darf nicht davon abhängen, ob der letzte Nutzer zufällig daran gedacht hat.

Wenn wenig oder grober Schaum entsteht
Kontrolliert zuerst Milchtemperatur, Füllstand und Anschluss des Milchwegs. Prüft danach zugängliche Düsen und Schläuche nach Anleitung. Verstopfte oder falsch eingesetzte Teile können den Schaum verändern.
Wechselt nicht sofort mehrere Einstellungen und die Milch zugleich. Auch Pflanzendrinks unterscheiden sich erheblich. Ein kleiner Vergleich mit derselben Geräteeinstellung zeigt mehr als tägliches Probieren ohne Notiz.

Stoßzeiten mitplanen
Mehrere Milchgetränke brauchen je nach Gerät Zeit. Wenn vor Besprechungen viele Bestellungen zusammenkommen, sollte die Maschine dafür vorgesehen sein. Fragt nicht nur nach der Tagesmenge, sondern nach dem Ablauf mehrerer Getränke nacheinander.
Die Gerätefragen behandelt Vollautomaten für Cappuccino und Latte. Für die Grundlagen steht die Anleitung zu Cappuccino bereit.





